Fragen und Antworten

Sie haben Fragen zum Einsatz von Boxer oder Sie interessieren sich für unser Produkt?
Möglicherweise finden Sie schon hier Antwort auf Ihre Fragen aus unserem BeratungsCenter.

  • Wann ist der ideale Termin für den Einsatz von Boxer im Getreide?
    Idealerweise setzen Sie Boxer im Herbst ein, wenn sich die Masse der Unkräuter und Ungräser im Auflauf befinden. I.d.R ist dies beim sichtbar werden der Fahrgasse.
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  • Wie sehen Sie Boxer im Hinblick auf Resistenzen bei Ungräsern?
    Zum einen besitzt Boxer eine hervorragende Wirkung gegen Windhalm und weitere Ungräser und zum anderen ist Boxer der einzige Vertreter der HRAC-Gruppe N. Somit ist ein Wechsel der Wirkmechanismen innerhalb der Fruchtfolge gegeben.
    Damit ist Boxer ein wichtiger Baustein im Anti-Resistenz-Management.
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  • Auf meinem Betrieb mit der Fruchtfolge Raps – Weizen – Weizen möchte ich zukünftig eine Herbizidstrategie umsetzen, um Resistenzen besonders gegen Windhalm zu vermeiden. Welche Vorgehensweise empfehlen Sie mir?
    Wir würden Ihnen zu einem Wechsel der Wirkmechanismen innerhalb der Fruchtfolge raten.
    Achten Sie auf unterschiedliche HRAC-Gruppen bei der Wahl der Herbizide. Für Ihre Fruchtfolge empfehlen wir Ihnen im ersten Jahr die Anwendung von Colzor Trio im Raps, im zweiten Jahr den Einsatz Boxer und im dritten Jahr die Frühjahrsapplikation von Axial ® 50.
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  • In welchen Situationen empfehlen Sie mir einen Tankmischpartner zu Boxer?
    Sofern auf Ihrer Fläche Windhalm, Rispe und weitere Unkräuter auftreten, setzen Sie 3,0 l/ha Boxer + 20g/ha Ciral ®1 (WW, T, WR) ein. Bei Auftreten von Ackerfuchsschwanz, Windhalm und Unkräutern empfehlen wir Ihnen 3,0 l/ha Boxer + 20 g/ha Lexus ®1 (WW, T, WR), oder 3,0 l/ha Boxer + 25 g/ha Ciral ®1 (WW, T, WR). In Gebieten mit resistenten Ackerfuchsschwanz kommt die Kombination von 3,0 l/ha Boxer + 0,6 l/ha Herold SC ®2 zu Einsatz.
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  • Gibt es Nachbaueinschränkungen bei Einsatz von Boxer?
    Nein. Mit Boxer behandelte Flächen können nach der Ernte mit allen Zwischenfrüchten und im Rahmen der Fruchtfolge ohne Nachbaueinschränkungen neu bestellt werden. Im Falle eines vorzeitigen Umbruchs ist eine Neuansaat von Wintergetreide ohne Pflugfurche im Herbst möglich.
    Sommergetreide, Mais, Rüben, Kartoffeln, Ackerbohnen, Futtererbsen und Sonnenblumen können im Frühjahr ohne Einschränkung eingesät werden.
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  • Wie entstehen Resistenzen?
    Das Auftreten von Resistenzen ist ein normaler Vorgang in der Evolution der Pflanzen. Innerhalb der Fortpflanzung kommt es immer wieder zu Mutationen, die unter natürlichen Bedingungen die genetische Vielfalt erhöhen und damit ein Überleben der Art sichern sollen. Dadurch passen sich Pflanzen immer besser ihrer Umgebung an.
    Durch die größere genetische Vielfalt durch Mutationen können resistente Pflanzen gegen herbizide Wirkstoffe entstehen. Setzt man in solchen Situationen nicht auf eine sorgfältige Anti-Resistenz-Strategie, z. B. durch Wirkmechanismuswechsel, kommt es zu einem schnellen Ausbreiten resistenter Arten. Mit Boxer und der sicheren Wirkung gegen Windhalm können Sie dieser Entwicklung gezielt entgegenwirken.
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®
= eingetragene Marke einer Syngenta-Konzerngesellschaft
= angemeldete Marke einer Syngenta-Konzerngesellschaft
®1
= registriertes Warenzeichen der E.I. Du Pont de Nemours and Company
®2
= registriertes Warenzeichen der Bayer Crop Science